Schritt 1: Bedarf je Schicht klären
- Welche Funktionen müssen pro Schicht besetzt sein?
- Welche Qualifikationen sind Pflicht (z. B. Staplerschein, Schichtführung)?
- Welche Mindestbesetzung darf nicht unterschritten werden?
Anleitung · Schichtplanung
Ein guter Schichtplan ist mehr als eine Excel-Tabelle. Er bildet Bedarfe, Qualifikationen und Abwesenheiten ab – und ist für das Team jederzeit aktuell. Diese Anleitung zeigt, wie ein belastbarer Plan entsteht.
Urlaubsanträge, bekannte Krankheiten, Schulungen, Teilzeitmodelle. Wer diese Informationen erst beim Planen sammelt, hat zu spät begonnen. Ein zentrales System mit Abwesenheiten spart Stunden pro Monat.
Der Plan sollte so früh veröffentlicht werden, wie es Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung und betriebliche Umstände verlangen. Eine allgemeine gesetzliche Zwei-Wochen-Frist besteht nicht; für vereinbarte Arbeit auf Abruf gelten besondere Ankündigungsregeln. Änderungen müssen den Betroffenen verlässlich mitgeteilt werden.
Das richtet sich nach Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung, gelebter Praxis und der Art des Einsatzes. Für Arbeit auf Abruf enthält § 12 TzBfG eine besondere Vorankündigungsregel; sie ist keine allgemeine Frist für jeden Schichtplan.
Klare Vertretungs- und Freigaberegeln festlegen, Ruhezeiten und Qualifikation prüfen und den freigegebenen Wechsel anschließend im Plan eintragen. betriebsdesk enthält derzeit keinen eigenen Tauschanfrage-Workflow.
Das hängt nicht allein von der Mitarbeiterzahl ab. Excel kann bei einfachen, stabilen Plänen ausreichen; mit mehreren Bearbeitern, Abteilungen und häufigen Änderungen steigt das Risiko unsynchroner Stände.
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